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Firmenkreditkarten

Unterschied Kreditkarte vs. Debitkarte: Welche Karte passt zu mir?

Franziska Nachtigall
October 6, 2021
8 min

Die Zahlung mit Karte ist heutzutage Standard und wird immer häufiger im Vergleich zur Bargeldzahlung – und das hat vielerlei Gründe, vor allem aber die Einfachheit. Karte ist aber nicht gleich Karte: Wir unterscheiden zwischen Kreditkarte und Debitkarte. Was genau eine Kreditkarte und Debitkarte ausmacht, wie sie funktionieren und für wen sich welche mehr eignet, verraten wir in unserem Guide. 

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Kreditkarte: Weltweit bargeldlos zahlen

Mit der Kreditkarte können ihre Besitzer weltweit bargeldlos zahlen – sei es in Restaurants, im Hotel oder beim Shopping. Das gilt übrigens genauso online. Je nach Art der Kreditkarte ist sie häufig mit einem gewissen Kreditrahmen verbunden, der für einen bestimmten Abrechnungszeitraum gilt. Leistungen, die mit der Karte bezahlt werden, werden so erst am Ende dieses Zeitraums abgerechnet. Für die Zwischenzeit geht der Herausgeber der Kreditkarte damit in Vorleistung und gewährt dem Besitzer einen Kredit. Dessen Höhe ist je nach Anbieter unterschiedlich und kann von unterschiedlichen Faktoren abhängen.

Der Herausgeber der Kreditkarte kann die Höhe des Kredits selbst bestimmen oder beispielsweise abhängig von den Einkommensverhältnissen des Beantragenden machen. Die Limits können individuell an dessen Bedürfnisse angepasst werden. 

Welche Arten von Kreditkarten gibt es?

Voraussetzung für das Beantragen einer Kreditkarte ist eine gewisse Bonität, die dem Kreditinstitut als Sicherheit dient, nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben. Hier gilt es aber unterschiedliche Arten von Kreditkarten zu unterscheiden: Es gibt solche, die mit dem Giro- beziehungsweise Geschäftskonto verbunden werden und von denen der Betrag am Ende des Abrechnungszeitraums automatisch abgebucht wird. Genauso gibt es aber Kreditkarten, bei denen der Besitzer in Vorleistung treten und das Geld erstmal als Guthaben einzahlen muss. 

Es gibt diverse unterschiedliche Kreditkartenanbieter, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Häufig haben sie zusätzlich zur Karte selbst noch Zusatzleistungen, die sie ihren Kunden anbieten.

Die bekanntesten Kreditkartenanbieter für Privat- und Unternehmenskunden sind:

American Express
MasterCard
Visa

Sie bieten die Karten entweder selbst an oder arbeiten mit Banken zusammen, sodass Kunden sie ebenso über einen solchen Umweg erhalten können – zum Beispiel von dem Institut, bei dem sie ihr Geschäftskonto haben.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Kreditkarte erfüllt werden?

Wie bereits eingangs erwähnt, ist für die gewöhnliche Kreditkarte eine ausreichende Bonität erforderlich – ein Schufa-Eintrag ist meist Ausschlusskriterium für Herausgeber von Kreditkarten. Voraussetzung für das Beantragen einer Kreditkarte ist in der Regel ein Mindestalter von 18 Jahren. Kreditkarten, die mit Prepaid-Guthaben aufgeladen werden können, haben häufig eine niedrigere Altersgrenze von 14 Jahren.

Neben diesen Voraussetzungen müssen außerdem die entstehenden Kosten berücksichtigt werden. Anders als bei üblichen Formen des Kredits werden bei der Kreditkarte keine Zinsen erhoben – dafür aber eine monatliche Pauschale und häufig ein prozentualer Anteil von jeder Zahlung. Als eine Art Ausgleich erhält der Kreditkartenbesitzer häufig mit mehr Ausgaben immer mehr Benefits und Extras durch Bonusprogramme.

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Debitkarte: Ohne Kredit direkt vom Geschäftskonto

Die Debitkarte wiederum ist immer mehr mit dem Giro- bzw. Geschäftskonto des Besitzers verbunden. Wie der Unterschied im Namen bereits vermuten lässt, räumen die Banken oder Kreditinstitute bei der Debitkarte keinen Kredit ein. Voraussetzung für das Nutzen der Debitkarte ist demnach, dass stets genügend Geld auf dem angebundenen Konto zur Verfügung steht, da dieses bei jeder Ausgabe sofort belastet wird.

Aber: Selbst mit der Debitkarte kann das vorhandene Guthaben nicht ausgereizt, sondern sogar überzogen werden. Anders bei der Kreditkarte handelt es sich in dem Fall aber nicht um einen Kredit, sondern um entstehende Schulden gegenüber der Bank – und die wiederum sind mit Zinsen verbunden. In der Regel steht dem Karteninhaber nur ein bestimmter Betrag zum Überziehen zur Verfügung. 

Welche Möglichkeiten haben Inhaber einer Debitkarte?

Inhaber einer Debitkarte sind in der Nutzung eingeschränkter als Kreditkartenbesitzer. Sie können ihre Karte lediglich in Deutschland einsetzen – Ausnahme: Viele Banken arbeiten mit Kreditinstituten wie MasterCard und Visa zusammen. Wenn eine Debitkarte über ein Maestro- oder V-Pay-Logo verfügt, können sie ebenso im Ausland eingesetzt werden. Schwieriger wird es wiederum beim Online-Shopping: Ohne zusätzlichen Zahlungsdienstleister können Debitkarten nicht nur für Online-Einkäufe eingesetzt werden. Nur Debitkarten von MasterCard oder Visa machen das möglich. 

Welche Voraussetzungen müssen für eine Debitkarte erfüllt werden?

Wer eine Debitkarte nutzen möchten, braucht ein Giro- bzw. Geschäftskonto als Grundlage. Zahlungen, die mit der Debitkarte durchgeführt werden, werden nämlich von eben jenem Konto bezogen. Vorteil im Vergleich zur Kreditkarte: Sie ist kostenlos. Wer ein entsprechendes Konto hat, zahlt in der Regel nur Kontoführungsgebühren – die Debitkarte gibt es gratis dazu. Und bei einem kostenlosen Konto entstehen sogar gar keine Kosten. 

Für Zahlungen fallen ebenfalls keine Kosten an, genauso wenig für das Abheben von Bargeld an Automaten der eigenen Bank. Wird Geld von einer anderen Bank abgehoben, können wiederum Kosten entstehen – darauf weist der Automat aber vorher hin.

Kreditkarte vs. Debitkarte: Alle Unterschiede

Je nach Verwendungszweck macht mal die Kreditkarte, mal die Debitkarte mehr Sinn. Beide Arten von Karten haben ihre Vorteile. In der folgenden Tabelle zeigen wir im Überblick die wesentlichen Unterschiede.

Kreditkarte Debitkarte
Voraussetzungen Mindestalter von 18 Jahren; Bonität muss sichergestellt sein; es dürfen keine Schufa-Einträge vorliegen Kann nur in Kombination mit einem Giro- oder Geschäftskonto beantragt und eingesetzt werden
Zahlweise Zahlung erfolgt nach Abrechnungszeitraum (beispielsweise monatlich), bis dahin leistet der Herausgeber der Kreditkarte einen entsprechenden Zahlungsaufschub; Ratenzahlung ist möglich Die durchgeführten Zahlungen werden direkt vom Giro- beziehungsweise Geschäftskonto des Inhabers abgebucht; es wird kein Kredit ermöglicht, teilweise kann das Konto aber überzogen werden; wodurch Zinsen fällig werden, Ratenzahlung ist nicht möglich
Online Online-Shopping ist mit Kreditkarten bedenkenlos möglich Online-Shopping ist nur mit Debitkarten möglich, die von MasterCard oder Visa selbst sind
International Kreditkarten können international eingesetzt werden und sind weltweit ein akzeptiertes Zahlungsmittel Nur im Inland ist das Bezahlen und das Abheben von Geld möglich


Virtuelle Kreditkarten: Ein Mix aus Kreditkarte und Debitkarte

Virtuelle Kreditkarten vereinen viele der besten Eigenschaften von Kredit- und Debitkarten. Zunächst einmal die Besonderheit: Sie sind virtuell – es gibt keine tatsächliche Karte, die der Inhaber in sein Portemonnaie stecken kann. Er erhält lediglich die klassischen Kreditkarteninformationen: Kreditkartennummer, Ablaufdatum, Kreditkartenprüfnummer. Dementsprechend lassen sich mit virtuellen Kreditkarten nur Online-Käufe tätigen oder aber Käufe vor Ort, die in dem Fall mit dem Smartphone durchgeführt werden müssen, sofern die virtuelle Kreditkarte dort hinterlegt ist.

Obwohl es die Eigenschaft als Kreditkarte anders vermuten lässt, gibt es bei virtuellen Kreditkarten nicht die Möglichkeit, einen Kredit zu erhalten. Um mit ihnen bezahlen zu können, müssen sie zunächst mit Guthaben aufgeladen werden. Das schützt letztlich den Inhaber vor einer möglichen Verschuldung. Gleichzeitig muss er nicht Bonität und Einkommen nachweisen und auch mögliche Schufa-Einträge spielen keine Rolle. So ist es deutlich einfacher an eine virtuelle Kreditkarte zu kommen – und damit beispielsweise entspannt online shoppen zu können, Guthaben vorausgesetzt.

Moss: Firmenkreditkarten für mehr Kontrolle

Für Unternehmen ist besonders der Einsatz von Kreditkarten attraktiv. Gerade, wenn es darum geht, Mitarbeitern beruflich bedingte Zahlungen zu ermöglichen, sind Firmenkreditkarten eine sinnvolle Option. Mit Moss machen wir genau das möglich: Mit nur wenigen Klicks lassen sich Kreditkarten beantragen und virtuelle Kreditkarten erstellen. Für jede kann ein individuelles Budget festgelegt und einem bestimmten Mitarbeiter zugewiesen werden, damit dieser Firmenausgaben tätigen kann. Unternehmen haben jederzeit die Möglichkeit, den Zugriff wieder zu entfernen und die Ausgaben zu kontrollieren.

So können Mitarbeiter beispielsweise auf Dienstreisen mit der Firmenkreditkarte bezahlen und die zugehörige Rechnung im Anschluss direkt per Foto in der App hochladen. So müssen Mitarbeiter nicht in Vorleistung gehen und sparen sich die aufwendige Spesenabrechnung im Anschluss. Gleichzeitig ist die Verwaltung der Zahlungen für die Buchhaltung einfacher.

Mit virtuellen Firmenkreditkarten profitieren Mitarbeiter, Buchhaltung, Controlling und die Geschäftsführung gleichermaßen. Und es war nie so einfach wie mit Moss, Firmenkreditkarten zu beantragen.  

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FAQ

Was ist eine Debitkarte?

Was ist der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer Debitkarte?

Wo bekomme ich eine Kreditkarte?

Welche Vorteile hat eine Kreditkarte?

Was ist eine Kreditkarte?

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Kreditkarte erfüllen?

Was eignet sich mehr für Unternehmen – Kreditkarte oder Debitkarte?