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Bargeld, bargeldlos oder digital: Die 9 relevantesten Zahlungsmethoden


Bargeldloses Bezahlen ist so beliebt wie nie. Und dank der Digitalisierung werden Zahlungsmethoden gleichzeitig immer benutzerfreundlicher und schneller: Beträge lassen sich mit Karte oder dem Smartphone in wenigen Sekunden begleichen. Trotz aller technologischen Entwicklungen hat Bargeld aber noch nicht ausgedient. 

Wir stellen die unterschiedlichen Zahlungsmethoden vor und zeigen Unternehmen, welche Zahlungsarten wichtig sind – und welche es in Zukunft sein werden.

Welche Zahlungsarten gibt es?

Welche Zahlungsarten gibt es?

Die Geschäftswelt lebt von Transaktionen: Kunden erwerben ein Produkt oder eine Dienstleistung und bezahlen dafür Geld. Auf welche Art das Geld den Besitzer wechselt, hat sich in den letzten Jahrtausenden immer wieder geändert. Waren in der Vergangenheit Edelmetalle wie Gold oder Silber die Bezahlmethode der Wahl, zahlen heutige Kunden bevorzugt mit Kreditkarte, Debitkarte – oder, ganz klassisch, mit Bargeld in Form von Geldscheinen und Münzen.

Mit dem Aufkommen von E-Commerce und Online-Shops kamen weitere Bezahlmethoden auf, die Gebrauch von den neuen technologischen Entwicklungen machen: PayPal, Apple Pay und Google Pay zum Beispiel ermöglichen einfache und schnelle Zahlungen mit dem Smartphone.

Die unterschiedlichen Bezahlmethoden im Überblick:

  • Bargeld
  • Kreditkarte
  • Debitkarte
  • Prepaid-Karte
  • Lastschrift
  • kontaktloses Bezahlen
  • Mobile Payment

Und weil jede Kundin und jeder Kunde eine eigene Präferenz hat, müssen moderne Unternehmen eine Bandbreite an verschiedenen Zahlungsmethoden zur Verfügung stellen. Wir stellen deshalb die wichtigsten Zahlungsarten vor und erläutern ihre Vor- und Nachteile.

Bargeld

Bargeld ist die älteste und zugleich einfachste Form der Bezahlung. Trotz des raschen technologischen Fortschritts bleibt Bargeld für viele Verbraucher und Unternehmen relevant. Bargeld ist einfach und unmittelbar: Man kann es anfassen und hat ein besseres Gefühl dafür, wie viel man gerade ausgibt – in herausfordernden ökonomischen Zeiten ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Gleichzeitig bringt Bargeld auch Nachteile mit sich: Die Verbraucher müssen es bei jedem Kauf mit sich führen, was ab einer gewissen Menge nicht nur umständlich ist, sondern zum Beispiel auch das Diebstahlrisiko erhöht. Geht es also um größere Anschaffungen, die über den Gang zum Bäcker oder den wöchentlichen Marktbesuch hinausgehen, ist Bargeld nicht unbedingt die optimale Verbraucherlösung.

Immer mehr Verbraucher nutzen deshalb bargeldlose Bezahlverfahren. In der Regel handelt es sich dabei um kartenbasierte Zahlungsmethoden, auch wenn das Smartphone eine immer größere Rolle spielt. Verbraucher legen dabei nicht nur Wert auf bequeme, sondern auch auf sichere Zahlungsmethoden. Wir stellen die verschiedenen bargeldlosen Zahlungsarten vor:

Kreditkarten

Kreditkarten sind eine weit verbreitete Zahlungsmethode, bei der Verbraucher ihre Einkäufe auf Kredit tätigen und die Ausgaben später begleichen. Meistens werden die Beträge am Ende des Monats auf das Konto des Kreditinstituts überwiesen bzw. von diesem per Lastschrift eingezogen. Das hat den großen Vorteil, dass Verbraucher liquider sind, ihnen also mehr Geld für ihre Einkäufe zur Verfügung steht. Gleichzeitig drohen aber Sanktionen, wenn der Kredit nicht rechtzeitig zurückgezahlt wird.

Kreditkarten sind flexibel, bequem und werden weltweit akzeptiert. Um eine Kreditkarte zu erhalten, müssen Antragsteller allerdings eine positive Bonität aufweisen und in der Regel volljährig sein. Die Konditionen der Kreditkarte sollten Kunden im Vorfeld überprüfen: Die vielen Vorteile einer Kreditkarte lassen sich Kreditinstitute gerne mit hohen Zinsen bezahlen – und auch für die Karte selbst ist meistens eine monatliche oder jährliche Gebühr fällig.

Debitkarten

Anders als bei Kreditkarten wird bei Debitkarten der Kaufbetrag direkt vom Konto des Verbrauchers abgebucht. Für Kunden hat das den Vorteil, dass sie nicht mehr ausgeben, als ihnen eigentlich zur Verfügung steht: Die Zahlung wird nur abgebucht, wenn das Konto ausreichend gedeckt ist. Für Unternehmen ist eine Kundenzahlung mit Debitkarte in der Regel mit weniger Gebühren verbunden, da kein Kreditinstitut an der Transaktion mitverdienen will.

Viele Verbraucher, die bargeldlos bezahlen möchten, setzen weiterhin auf die klassische Debitkarte. Sie sind schließlich leichter zu beantragen als Kreditkarten und werden in der Regel kostenfrei bei einer Kontoeröffnung ausgestellt. Die landläufige EC-Karte, die heute Girocard heißt, ist übrigens eine Debitkarte.

Firmenkarten von Moss
für alle Ausgaben

Prepaid-Karten

Prepaid-Kreditkarten funktionieren ähnlich wie Debitkarten, werden aber im Voraus mit einem bestimmten Betrag aufgeladen. Sie bieten somit eine noch bessere Kostenkontrolle als Debitkarten, sind allerdings nicht so flexibel einsetzbar. Der Nachteil: Für das Aufladen oder die Nutzung der Karte werden nicht selten Gebühren verlangt.

Lastschrift

Die Zahlung per Lastschrift ermöglicht es Unternehmen, Zahlungen direkt vom Bankkonto des Kunden abzubuchen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Das Lastschriftverfahren ermöglicht eine automatisierte, zeitsparende und vor allem termingerechte Zahlungsabwicklung bei wiederkehrenden Zahlungen – also z. B. Abonnements oder Mieten. Doch auch bei Einmalkäufen nutzen Kunden das Lastschriftverfahren.

Die Lastschrift wird über das SEPA-Lastschriftmandat verwaltet. Geld kann erst abgebucht werden, wenn das Mandat durch den Verbraucher erteilt wurde. Wird das Mandat nicht erneuert, verfällt auch der Anspruch des Unternehmens, Geld vom Konto des Kunden abbuchen zu dürfen.

Kontaktloses Bezahlen

Während der Pandemiezeit hat sich vor allem eine Bezahlmethode durchgesetzt: Sogenanntes Kontaktloses Bezahlen ermöglicht es Kunden, Zahlungen zu leisten, ohne irgendein Bezahl-Terminal bedienen zu müssen: Die NFC-Technologie (Near Field Communication) ermöglicht kontaktlose Zahlungen, bei denen der Kunde einfach seine Karte oder sein Smartphone an ein Lesegerät hält.

NFC-Zahlungen sind schnell, bequem, sicher – und reduzieren das Risiko von Kartenverlust oder Diebstahl. Unternehmen, die ihren Kunden diese Bezahlmethode anbieten möchten, müssen außerdem im Vorfeld in entsprechende Lesegeräte investieren. NFC-fähige Karten und Lesegeräte erkennt man übrigens an dem kleinen aufgedruckten „WiFi“-Zeichen.

Mobile Payment: Mit Smartphone bezahlen

Mobile-Payment-Dienste, wie Apple Pay oder Google Pay, ermöglichen es Kunden, Zahlungen über ihr Smartphone zu tätigen. Mobile Payment ist demnach eine spezielle Methode des kontaktlosen Bezahlens. Der Vorteil: Das Smartphone hat man sowieso immer dabei. Der Nachteil: Ist der Akku leer, sind auch keine Zahlungen möglich.

Zahlungen mit dem Smartphone oder der Smartwatch sind oftmals deutlich schneller als herkömmliche Kartenzahlungen und erfüllen zusätzlich strikte Sicherheitsstandards, die zum Beispiel eine versehentliche Abbuchung ausschließen. 

Online-Zahlungsarten: Bezahlverfahren beim Online-Shopping

Online-Zahlungsarten: Bezahlverfahren beim Online-Shopping

Immer mehr Verbraucher kaufen im Internet ein: Online-Shopping hat vor allem im Zuge der Pandemie an Bedeutung gewonnen. Dabei hat sich eine Vielzahl neuer Bezahlmethoden etabliert, die das Einkaufen im Netz vereinfachen und so sicher wie möglich machen.

PayPal: Vorteile und Nachteile

Eine der bekanntesten und am häufigsten verwendeten Online-Zahlungsmethoden ist PayPal. Die Plattform bietet eine einfache und bequeme Möglichkeit, Zahlungen durchzuführen, indem sie einfach mit der E-Mail-Adresse der Kunden verbunden wird.

Das ist auch der größte Vorteil des Angebots: Beträge werden schnell und unkompliziert einfach an eine E-Mail-Adresse verschickt, das Eingeben einer langen IBAN und Bankleitzahl entfällt. Bei einem Online-Kauf loggt man sich einfach in sein PayPal-Konto ein und weist von dort die Zahlung an.

Private Transaktionen sind gebührenfrei. Werden die Beträge geschäftlich transferiert, fallen Gebühren an. In der Vergangenheit kamen immer wieder Sicherheitsmängel von PayPal ans Licht, sodass Sicherheitsbedenken den größten Nachteil bei der Nutzung darstellen. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ist deshalb auf jeden Fall empfehlenswert.

Buy Now, Pay Later

Sogenannte „Buy Now, Pay Later“-Optionen werden immer beliebter: Wie der englische Name schon sagt, können Verbraucher einen Einkauf tätigen und den Betrag zum Beispiel 30 Tage später begleichen. Solche Einkäufe lassen sich mit den gängigen Zahlungsarten tätigen.

Die häufigsten Bezahlverfahren beim Online-Shopping 2022 in Prozent:

  • PayPal: fast 30 %
  • Kauf auf Rechnung: fast 24 %
  • Lastschrift / Bankeinzug: 20 %
  • Kreditkarten: 12 %
  • Zahlung bei Abholung: etwa: 3 %

PayPal, Mobile Payment und „Buy Now, Pay Later“: Zahlungsmethoden im Trend

PayPal, Mobile Payment und „Buy Now, Pay Later“: Zahlungsmethoden im Trend

Der größte Trend, der sich in den letzten Jahren abgezeichnet hat, ist das Wachstum von Mobile Payment-Apps: Diese Dienste, wie z. B. Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay, bieten Verbrauchern die Möglichkeit, Zahlungen direkt über ihr Smartphone zu tätigen. Das ist nicht nur einfach in der Anwendung, sondern überzeugt ebenso durch ausgeklügelte Sicherheitsstandards.

Ein weiterer Trend sind „Buy Now, Pay Later“-Dienste: Unternehmen wie Klarna und AfterPay ermöglichen es den Verbrauchern, ihre Einkäufe später zu begleichen oder in Raten abzubezahlen. Diese Option ist besonders bei jüngeren Verbrauchern beliebt.

Welche Zahlungsmethode ist die beliebteste in Deutschland?

In Deutschland gehört weiterhin Bargeld zu den meistgenutzten Bezahloptionen beim Shopping: Über die Hälfte der Einkäufe im Jahr 2021 wurde noch mit Scheinen und Münzen beglichen, 2017 waren es noch fast drei Viertel. Debit- und Kreditkarten werden aber immer beliebter: Bezogen auf den Umsatz werden mittlerweile über 40 % der Beträge mit Karten beglichen.

Im Vergleich dazu gehören in den USA und Großbritannien Kreditkarten zu den bevorzugten Zahlungsarten im Einzelhandel und beim Online-Shopping. Mobile-Payment-Apps hingegen erfreuen sich in asiatischen Ländern und insbesondere in China steigender Beliebtheit.

National und international agierende Unternehmen sollten diese Trends kennen und ihre Buchhaltung danach ausrichten. Das heißt, sie müssen ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, die beliebtesten Zahlungsmethoden einzusetzen – z. B. in Form von Firmenkarten, die sich wie eine klassische Kredit- oder Debitkarte einsetzen lassen oder als virtuelle Kreditkarte, welche sie mit Smartphone oder -watch nutzen können. 

Tabelle: Zahlungsmethoden im Überblick

ZahlungsartVorteileNachteile
Bargeld-überall akzeptiert
-hohe Privatsphäre
-keine zusätzlichen Gebühren
-Diebstahlrisiko
-unhandlich in großen Mengen
-keine Ratenzahlungen oder Kauf auf Kredit möglich
Kredikarte-weltweit akzeptiert
-Käuferschutz
-sofortige Liquidität
-Bonusprogramme
-Strafzinsen bei Nichtzahlung
-teils unübersichtliche Gebühren
-Risiko von Verschuldung
Debitkarte-direkte Abbuchung vom Konto, kein Verschuldungsrisiko
-meistens gebührenfrei zum Girokonto
-weniger Schutz als z.B. bei Kreditkarten
-hohe Zinsen für Dispokredit
-weniger Akzeptanzstellen im Ausland
Prepaid-Karte-volle Ausgabenkontrolle über Ausgaben
-keine Kreditprüfung nötig
-sicher bei Verlust oder Diebstahl
-mögliche Zusatzgebühren
-kein Käuferschutz
-keine zusätzliche Liquidität
Lastschrift-bequem
-hohe Sicherheit, Transaktionen nur mit gültigem Lastschriftmandat möglich
-abgelaufene Lastschriftmandate müssen erneuert werden
-IBAN und andere Daten müssen vorliegen oder ermittelt werden
Kontaktloses Bezahlen-bequem
-schnell
-kein Kontakt mit Lesegerät nötig
-Akzeptanz nicht überall gegeben
-technische Probleme möglich
-Händler brauchen spezielles Lesegerät
Mobile Payment-bequem
-schnell
-keine zusätzliche Karte nötig, Smartphone reicht aus
-Zahlung nur mit NFC-fähigem Smartphone möglich
-abhängig von Technik und Internetverbindung
-spezielles Lesegerät nötig
PayPal-einfache Überweisung
-E-Mail-Adresse reicht aus
-schnell
-Käuferschutz
-Bedenken zu Datenschutz
-abhängig von Internetverbindung
Buy Now, Pay Later-Kauf muss nicht sofort bezahlt werden, ermöglicht größere Anschaffungen-Verschuldungsrisiko
-Strafzinsen bei verspäteter Zahlung
-meistens zusätzliche Zinsen oder Gebühren bei jedem Kauf

Moderne Zahlungsmethoden: Vorteile von Moss

Moderne Zahlungsmethoden: Vorteile von Moss

Unternehmen, die mit den technologischen Möglichkeiten der Zeit gehen und ihren Mitarbeitern bestmögliche und sichere Bezahlmethoden anbieten möchten, setzen auf ein digitalisiertes Ausgabenmanagement. Mit der ganzheitlichen digitalen Lösung von Moss erhöhen Unternehmen nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit, sondern bringen ihre Unternehmensfinanzen auf ein neues Level: Ausgaben werden in Echtzeit getrackt und übersichtlich aufbereitet, Budgets effektiv verwaltet – und die Kostenkontrolle maximal erhöht.

Moss bietet sowohl physische als auch virtuelle Mastercard Kreditkarten. Unsere virtuellen Karten können einfach zu Apple Pay oder Google Pay hinzugefügt und so auch für Zahlungen im Einzelhandel verwendet werden.

Hier eine Übersicht zu den unterschiedlichen Kartenarten von Moss:

Physische Karte

  • Physische Kreditkarte, die ihr in eurer Brieftasche aufbewahren können
  • Für Ausgaben unterwegs (z. B. Einkäufe, Abendessen oder Taxi)
  • Kontaktloses Bezahlen
  • Verbindung mit Apple Pay und Google Wallet
  • Karten vorübergehend sperren
  • Bearbeitet das monatliche und das pro Zahlung geltende Limit
  • Ändert eure PIN, jederzeit und so oft ihr wollt

Abo-Karte

  • Virtuelle Karten für spezifische Händler oder Abonnements, um wiederkehrende Zahlungen einfach und übersichtlich zu organisieren
  • Die Karten für wiederkehrende Zahlungen werden nach der ersten Verwendung nicht gelöscht, sondern können jederzeit wieder zur Zahlung bei dem angegebenen Händler verwendet werden.
  • Verbindung mit Apple Pay und Google Wallet
  • Vorübergehendes Einfrieren der Karte

Einmal-Karte:

  • Virtuelle Kreditkarte für einmalige Ausgaben
  • Nach der Zahlung wird die Karte automatisch deaktiviert und die Kartendetails werden nach der Transaktion ungültig
  • Nicht genutztes Geld auf der Karte, das der Karteninhaber nicht verwendet hat, verfällt für den Karteninhaber, ist aber weiterhin im Moss-Guthaben verfügbar.
  • Die Karte für einmalige Einkäufe ist nach der Verwendung für 24 Stunden und nur für denselben Händler verfügbar
  • Verbindung mit Apple Pay und Google Wallet
  • Vorübergehendes Einfrieren der Karte

Mit der benutzerfreundlichen Plattform von Moss können Unternehmen ihre Finanzen transparent und effizient abwickeln. Gleichzeitig werden Ressourcen frei, die dort eingesetzt werden können, wo sie wirklich gebraucht werden: zur Umsetzung der unternehmerischen Vision mithilfe moderner und sicherer Technologie.

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FAQs

Welche unterschiedlichen Bezahlmethoden gibt es?

Heutzutage stehen Verbrauchern eine Vielzahl an verschiedenen Bezahlarten zur Verfügung, einschließlich der herkömmlichen Bargeldzahlung. Bargeldlose Zahlungen gewinnen aber immer mehr an Bedeutung. Dazu zählen Kreditkarten, Debitkarten, Lastschriften, kontaktloses Bezahlen und Mobile Payment, z. B. mit Apps wie Apple Pay, Google Pay oder Samsung Pay.

Was sind die Vorteile und Nachteile von Bargeldzahlungen?

Bargeld ist einfach und unmittelbar: Es gibt Verbrauchern ein Gefühl über die Höhe ihrer getätigten Ausgaben. Gleichzeitig muss es allerdings immer mitgeführt werden und eignet sich eher für kleinere Ausgaben. Möglichkeiten der bargeldlosen Zahlung, wie z. B. Ratenzahlungen, entfallen ebenfalls.

Was ist der Unterschied von Debitkarten und Kreditkarten?

Bei einer Debitkarte wird der Kaufbetrag direkt vom Konto des Verbrauchers abgebucht. Verschuldungen sind auf diese Weise nicht möglich, da der Betrag nur bei ausreichend gedecktem Konto abgebucht wird. Bei Kreditkarten werden Einkäufe auf Kredit getätigt. Dieser Kredit wird am Ende eines Abrechnungszeitraums an das Kreditinstitut überwiesen.

Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen?

Kontaktloses Bezahlen ist eine Bezahlmethode, bei der Kunden einfach ihre Karte oder ihr Smartphone an ein Lesegerät halten. Eingaben über das Bezahlterminal fallen weg, weshalb diese Methode vor allem während der Pandemie an Bedeutung gewonnen hat. Kontaktloses Bezahlen funktioniert über die sogenannte NFC-Technologie.

Was ist Mobile Payment?

Mobile-Payment-Apps wie Apple Pay oder Google Pay ermöglichen es Kunden, Zahlungen über ihr Smartphone oder ihre Smartwatch zu tätigen. Diese Bezahlmethode ist demnach eine Unterkategorie des kontaktlosen Bezahlens und funktioniert ebenfalls über die NFC-Technologie. Verbraucher benötigen allerdings die passenden Endgeräte und Unternehmen die passenden Lesegeräte, um diese Bezahlmethode nutzen zu können.

Was sind die häufigsten Zahlungsmethoden beim Online-Shopping?

Am häufigsten benutzen Kunden beim Online-Shopping PayPal. Aber auch Kauf auf Rechnung und Lastschriften sind beliebt. Eine immer größere Rolle spielen sogenannte „Buy Now, Pay Later“-Optionen, bei denen Kunden Einkäufe erst nach einem gewissen Zeitraum begleichen müssen.

Patrick Möller
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